Unsere Terrier und die Pferde

Unsere Stammhündin Sabaka hatte eine Leidenschaft - unsere Islandpferde. Ein gemeinsamer Ausritt, die Pferde im flotten Tölt oder auch Galopp, Sabaka vorneweg (die Pferde sind ja nicht schnell genug für einen Irish...): Das war für sie das höchste Glück auf Erden! Da sie von frühester Jugend gelernt hatte, dass alles, was in Wald und Feld herumläuft oder -fliegt, für sie absolut tabu ist, verliefen unsere Ausritte glücklicherweise auch immer völlig entspannt. Wie schön ist es, hinter einem davonjagenden Reh oder einem aufgescheuchten Hasen her sehen zu können, ohne auch nur einen Moment befürchten zu müssen, der Terrier könnte auf die Idee kommen, da hinter her rennen zu müssen! Sabaka hatte nur Augen für die Pferde! Ihre Tochter Benita tritt in Sabakas Fußstapfen und geht auch sehr artig am Pferd. Wie es unserer Ausbildung entspricht, hat auch sie keinerlei Interesse für die Tiere des Waldes und Feldes. Das macht unsere Ausritte sehr entspannt. Und nun ist noch die kleine Border Terrier Hündin Susi Sorglos dazugekommen: Sie übertrifft Benita noch in der Begeisterung, am Pferd zu laufen und läuft doch tatsächlich akkurat bei Fuß neben dem Perd - in jeder Geschwindigkeit! Und das von allein: Susi ist in allen Bereichen ein Naturtalent und bietet so viel von selbst an, das es wirklich eine Riesenfreude ist - beinahe eine Ehre - mit ihr zu arbeiten! So hat sie sich auch das korrekte Bei-Fuss-Laufen am Perde selbst beigebracht! Da aber im Wald leider Leinenzwang herrscht, können unsere beiden Hunde auch sehr ordentlich an der Leine neben dem Pferd gehen. Meine Erfahrung ist, dass der Irish Terreir ein ganz begeisterter Reitbegleithund ist, man muss nur das überschäumende Temperament in die richtigen Bahnen lenken. Unsere Border Hündin ist praktisch von allein perfekt - siehe oben!